Geschichte und technische Daten

Geschichte und technische Daten

Der Fernmeldeturm ist ein modernes Wahrzeichen der Stadt Mannheim. Er wurde ab 1973 errichtet und zur Bundesgartenschau 1975 eröffnet. Von hier oben sieht man, in welch herrliche Landschaft Mannheim eingebettet und wie sehr die Stadt von Grünfläche durchzogen ist. Doch was verbirgt sich im Inneren des Turmes?

64 Großbohrpfähle unter der drei Meter dicken Fundamentplatte von 27 m Durchmesser reichen bis zu 11 m ins Erdreich. Der Stahlbetonschaft verjüngt sich von 13 m Durchmesser und 60 cm Wandstärke am Fußpunkt auf 4,60 m bzw. 25 cm in 166 m Höhe; dort beginnt die 39 m hohe, ummantelte Antenne.

Das zunächst 205 m, nach Installation einer neuen Antenne dann 212 m messende höchste Gebäude der Stadt hatte zu Anfang eine sehr wichtige Funktion als Antennenträger für die damalige Bundespost (später Telekom), die hier mehrere Richtfunkstrecken für Telefon und Datendienste bündelte. Doch seit immer mehr Glasfaserkabel verlegt werden, hat der Turm diese Funktion weitgehend verloren.

Die zwei Aufzüge bringen die Gäste mit einer Geschwindigkeit von 6 m pro Sekunde auf die Aussichtsplattform in 121 m Höhe. Sie laufen an 5 Stahlseilen, die aus Sicherheitsgründen alle 7 Jahre ausgewechselt werden.

Über dem Aussichtsgeschoss liegt in 125 m Höhe das Drehrestaurant Skyline, welches sich mit seinen 180 Sitzplätzen einmal in der Stunde um die eigene Achse dreht.

Von dort aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt, die Rheinebene, den Odenwald und auf die Hardt.

Ein einmaliges Erlebnis einen wunderschönen Tag bei einem Essen mit Sonnenuntergang zu beschließen.